Jahresrückblick 2019

Unsere Fahrt Zum Homa Hof (27.06. - 30.06.2019)

 Unsere Fahrt zum Homa Hof (27.06.- 30.06.2019)

 

 

 

Elgen, Claudia und Jana hatten beschlossen, im Juni gemeinsam mit Elgen`s Auto auf den Homa Hof zu fahren.

 

Den Homa Hof gibt es seit 30 Jahren, und er ist für viele Menschen die Inspiration und Quelle für Erfahrungen und Experimente rund um Agnihotra. Viele haben in den dortigen Seminaren die Feuertechnik des Agnihotra erlernt. Auch für unsere Feuerkreis-Gruppe in Berlin ist er eine wichtige Orientierung und wir verstehen uns als Ableger vom Homa Hof.

 

Wir hatten uns ausgerechnet die sehr heißen Tage (35-38°C) für die Fahrt ausgesucht, was auf einer mehr als 10-stündigen Fahrt von Berlin fast an den Bodensee ohne Klimaanlage schrecklich und schön zugleich war. Aber Elgen ist eine bewundernswerte Fahrerin, die den Kleinbus leicht wie eine Elfe über die Autobahn dahingleiten ließ, und wir hatten auf der Fahrt auch viel Spaß.

 

Als wir angekommen waren, haben uns Bernd und Isabella sehr warm und liebenswürdig empfangen, so dass wir uns gleich zu Hause fühlten, alle Anstrengung schnell von uns abfiel und wir die friedvolle Atmosphäre auf dem Hof dankbar aufnehmen konnten.  Vor dem Sonnenuntergang mit dem Abend-Agnihotra blieb gerade noch etwas Zeit, um von Bernd über das Gelände geführt zu werden und die Wohnwagen zu sehen, in denen wir als Gäste für ein wenig Mitarbeit auf dem Hof kostenfrei schlafen sollten.

 

Unser erstes Feuer gemeinsam mit Bernd erlebten wir dann vor der Kulisse eines weiten und schönen Sonnenuntergangs inmitten einer tiefen Stille und eines unglaublich weitschwingenden Friedens. Dieser besondere Frieden war eigentlich bei allen Morgen- und Abendfeuern spürbar, der so intensiv bei den Feuern auf dem Balkon in Berlin nur selten zu fühlen ist.

 

 

 

Alle Menschen, Tiere, Pflanzen und das gesamte Gelände auf dem Hof erfahren durch die regelmäßigen Feuertechniken, die dort praktiziert werden, eine starke Reinigung und Heilung, die auf der feinstofflichen Ebene sofort spürbar, wie auch im physikalischen Bereich messbar ist.

 

Zusätzlich behandelt man Böden und Saatgut mit der hochenergetischen Asche aus den Agnihotra-Feuern, so dass das dortige Gemüse, das Obst und die Kräuter, die auf einer Fläche von ca. 8 Hektar angebaut werden, größer, gesünder, schmackhafter und diese sogar gegen Krankheiten oder Trockenheit geschützter sind.

 

 

 

Der Inder Sri Vasant Paranjpe, der Agnihotra als eine uralte Feuertechnik aus den Veden weltweit (wieder-)verbreitete, gab eine Vision als Auftrag in Büchern und Vorträgen weiter, nach der möglichst viele Plätze mit landwirtschaftlichen Flächen entstehen sollten, an denen regelmäßig Homa-Feuer durchgeführt werden, damit die heilende Wirkung von Agnihotra auf Mensch, Tier und Pflanze bekannter wird. Besonders in unserer Zeit, in der Natur und Umwelt stark gefährdet sind, wurde diese uralte Technik wieder aktiviert, um den Menschen ein Werkzeug zu geben, mit dem sie diesen Problemen wirkungsvoll begegnen können.

 

 

 

Unsere Zeit auf dem Homa Hof war einfach wunderschön, und die lange Fahrt auch deshalb lohnenswert, weil wir in vielen offenen und tollen Gesprächen wichtige Inspirationen erhielten, und durch die Menschen auf und um den Hof einen Blick auf so viele interessante Lebenswege und -geschichten erhielten. Die Gebäude auf dem Hof bieten nur Platz für zwei Familien, so dass die etwa 50 anderen am Hof Beteiligten,  - die zum Teil in verschieden Städten Deutschlands ihr altes Leben und ihren Beruf aufgaben, um in die Nähe des Hofes zu ziehen, - in den umliegenden Ortschaften wohnen. Während für einige der Aspekt des Umweltschutzes durch Agnihotra das Wichtigste ist, praktizieren viele von ihnen den spirituellen Weg des sogenannten „fünffachen Pfads“. Dieser wurde Sri Vasant Paranjpe als Quintessenz der jahrtausendealten Veden offenbart und findet sich mit Ausnahme der Feuertechniken im Kern jeder Religion wieder:

 

Daan – selbstloses Teilen oder Spenden

 

Tapa – Übungen der Selbstdisziplin wie Yoga oder Meditation

 

Swadhyaya  - Erforschung des eigenen Selbst für ein eigenverantwortliches Leben

 

Karma – die Ausrichtung an der kosmischen Regel, was man säht, das erntet man

 

Yagnas – die Feuertechniken, von denen Agnihotra eine ist.

 

Da der Homa Hof ein großes Gelände mit vielen landwirtschaftliche Aufgaben und Arbeiten ist, die allesamt ehrenamtlich geleistet werden, sind Helfer für eine kürzere oder längere Zeit gegen freie Unterkunft sehr willkommen. Dies besonders auch, weil die Gründerväter des Hofes in die Jahre gekommen sind, und es zu wenig junge Menschen gibt, die dort dauerhaft wichtige Aufgaben übernehmen. Besonders im Sommer kann ein längerer Aufenthalt in der inspirierenden und guten Atmosphäre ein starker Impuls für die eigene Entwicklung sein, der zugleich die eigene Verbindung mit der Natur vertieft.

 

 

 

Homa Höfe, die sich mit den Feuertechniken (Yagnas) das Ziel gesetzt haben, gemeinsam unseren Planeten zu reinigen und zu heilen, sind außerdem:

 

 

 

-      in Österreich: https://www.homa-hof-waldviertel.at

 

-      in der Schweiz: http://www.rippistal.ch

 

-      in Polen: https://www.homatherapypoland.org

 

-      in Holland: http://www.homatherapy.nl

 

-      international: https://www.agnihotra.org/international-contacts/

und eine weitere Quelle in Dt.: https://www.homatherapie.de

 




Langer Tag der StadtNatur (26.Mai) 2019 - Volkspark Pankow

 

 


 

 

Langer Tag der StadtNatur (26.Mai 2019) - Volkspark Pankow

 

 

Zum zweiten Mal haben wir mit einem Stand am Langen Tag der StadtNatur im Volkspark Pankow teilgenommen. Wieder hatten wir zwei nicht überdachte Tische als Stand, vor denen dieses Mal Bänke für die Zuschauer platziert waren. Der Tag war eigentlich recht sonnig, aber extrem windig, und leider hatte keine von uns an einen Windschutz gedacht, so dass wir aus  Bänken und Holzplatten einen Windschutz bauen mussten. Die Feuerschale stand deshalb auf einem Stein am Boden und nicht auf dem Tisch. Auf einem großen Schild waren die etwa stündlichen Feuervorführungen für die Besucher angekündigt. Viele Interessenten, sehr viele mit Kindern, blieben stehen und stellten Fragen, so dass wir oft die ganze Zeit im Gespräch waren.  Besonders  mit Besuchern, die Agnihotra bereits kannten, kam oft ein interessanter Austausch zustande, bei dem auch wir noch Neues über Agnihotra und die Anwendung dazulernen konnten. Diejenigen, die Agnihotra schon länger praktizieren, hat es besonders gefreut, dass es seit etwa zwei Jahren eine Agnihotragruppe in Berlin gibt. Alle haben wir zu unseren Treffen jeweils am ersten Sonntag im Monat, an denen wir die Feuer zum Sonnenuntergang durchführen und uns austauschen, eingeladen. Und während dieser Aktion entstand die Idee, zu dritt im nächsten Monat auf den Homa Hof zu fahren, was wir dann vom 27.06. - 30.06.2019 auch taten.