Ein Feuer zu genau festgelegten Zeiten


Die Zeiten, zu denen Agnihotra durchgeführt wird, sind genau festgelegt und richten sich nach Sonnenauf- und -untergang. Zu diesen Zeiten ist in der Natur eine besondere Ruhe festzustellen, die wohltuend auf unser Gemüt wirkt. In den vedischen Schriften wird dies wie folgt beschrieben:

 

Bei Sonnenaufgang gelangen viele von der Sonne abgestrahlten Elektrizitäten, Äther und noch feinstofflichere Energien zur Erde und erzeugen einen Fluteffekt an den Koordinaten-Punkten, an denen die Sonne aufgeht. Die Flut von lebenserhaltenden Energien (Prana) belebt und reinigt alles, was sich auf ihrem Weg befindet und bewirkt, dass alles Leben jubiliert. Während des Sonnenaufgangs kann dies als Musik gehört werden. Das Mantra des Agnihotra zu Sonnenaufgang ist die Essenz dieser Musik. Bei Sonnenuntergang geschieht Ähnliches, nur ziehen sich nun die Energien zurück. 

 

Um die Agnihotra-Zeiten für den Ort zu ermitteln, an dem Sie die Feuertechnik durchführen, benötigen Sie eine Zeitentabelle. Die Sonnenauf- und -untergangszeiten aus Zeitungen, Kalendern usw. sind nicht geeignet, weil hier die Zeiten anders definiert werden. Für Agnihotra sollte das Sonnenzentrum an der Horizontlinie stehen, optische Effekte wie Refraktionen gehen dabei nicht in die Berechnung mit ein. Dies ist bei den speziellen Agnihotra-Zeiten-Programmen gegeben.

 

Der Verlag Horst Heigl bietet Ihnen online die Möglichkeit, die Koordinaten des Ortes zu ermitteln und die Zeiten jeweils für ein Jahr berechnen zu lassen. Dafür einfach hier den gewünschten Ort eingeben. Das Programm ermittelt dann automatisch die Zeitentabelle.

 

Inzwischen gibt es auch Berechnungsprogramme als App für das Smartphone. Stöbern Sie hierfür einfach in Ihrem App-Store.